Keuschheit Lifestyle

Keuschheit als Lifestyle- ein Spiel, zum Spass oder ernst?

Keuschheit- die Abstinenz von Sex oder Masturbation. Sie kann durch Deinen eigenen Willen bedingt sein, oder durch den von jemandem anderem. Oder durch Deinen Willen, ausgeführt von jemandem anderen.

Die Produkte, die Lust löck entwickelt hat, stehen für ernsthaften Einsatz. Nicht bloss zur Show im Bett und so ein bisschen zwischendurch. Das bedeutet, sie können für den Langzeiteinsatz gebraucht werden, ohne durch andere Lebenssituationen limitiert zu werden. Bei der Arbeit, in der Freizeit, im Sport, in der Dusche, im Urlaub, auf dem Flughafen, im Schlaf.  Ausnahmen sind einzig Arztbesuche, Röntgen oder MRT Untersuchungen…

Keuschheitsgürtel, -käfige, -schlösser, etc., werden üblicherweise zu den Sexspielsachen gezählt. Die meisten sind es. Unsere nicht. Natürlich können sie auch mit einer starken Schneidezange oder Metallsäge geöffnet werden (was auch nötig ist im medizinischen Notfall wie bei einem Unfall etc.).

Aber bevor du sowas tust, hast du keine Chance zum Betrügen. Weder dich, noch deine Schlüsselherrin/herr , Mistress, Frau, Partnerin. Und du bist gezwungen, das Teil zu tragen, bist du geöffnet wirst oder den Schlüssel wieder bekommst.

Wenn es dein Wunsch ist, für längerer Perioden keusch zu leben (und keusch heisst hier, im engeren Sinn, keine Orgasmen) und dieses Teil dir dabei hilft, standhaft zu bleiben, kommen auch ganz langsam kleine psychische Verhaltensänderungen. Der Drang nach Herumvögeln, Betrug, Prostituierten, Porno- Konsum, sexuelle Perversitäten, BDSM, etc. etc. legt sich nach und nach. Langsam beginnst du diese Sachen zu vergessen. Weil das Endprodukt der Sexuellen Erregungskette- der Orgasmus, sei es per Penis, Klitoris, Vagina, nicht mehr erreicht werden kann. Wenn diese „Endorgane“ blockiert sind, können die meisten Individuen nicht mehr zum Orgasmus kommen.

Falls du  es gewöhnt warst, ständig sexuell aktiv zu sein, wirst du auch bei erzwungener Keuschheit langsam auf niedrigeres Libidoniveau kommen. Die freigewordene Energie und Zeit geht in andere Kanäle, in andere Tätigkeiten, andere Interessen.   Dies wird oft auch von „Sexsüchtigen“ selbst gewünscht.

Dein Verhalten zu deiner Schlüsselherrin wird sich auch ändern. Viele Berichte von Paaren, die die abgeschlossene Keuschheit bei einem Partner entdeckt haben, zeugen davon.  Der Mann (der meist der Eingeschlossene ist) entwickelt sich zu einem aufmerksameren, freundlicheren Menschen, zu einem besseren Liebhaber, gegenüber der Partnerin mit dem Schlüssel.  Nur weil er die Kontrolle von seinem Penis abgegeben hat – und nur noch geöffnet wird von seiner Frau. Natürlich hat er eingestimmt dazu. Aber ist das System einmal im Gang, Achtung, die Frau findet schnell gefallen daran, und lernt, wie wertvoll das Teil für sie ist.  Sie kann sich sicher sein, dass er nicht herumvögelt, nicht masturbieren kann, und auf sie warten muss. Eine herrliche Vorstellung, die fast jede Frau ein bisschen zur Domina macht.  Aber es wird schwierig werden für ihn, vom Penicap oder Keuschheitsschloss wieder zurückzutreten, sie will kaum mehr darauf verzichten.

Aber das Gute daran ist, dass auch er das neue Leben geniessen kann- der Kick beim Eingeschlossen werden, und die freudige Aufregung  beim Aufschliessen. Und seine kleinen Veränderungen zum besseren Mann- was er letztendlich auch schätzt.

Aber das macht ihn nicht automatisch zu einem Sklaven. Im sexuellen Sinne gesprochen, ja. Aber nicht als Person, als ein Mann. Er ist durchaus immer noch ein Mann, vielleicht sogar dominant in den übrigen Bereichen des Lebens oder in der Partnerschaft. Er hat nur die Macht über seinen Penis abgegeben.

Ein Mann jedoch, der von Natur devot und submissiv ist gegenüber einer Frau, für ihn ist es keine Frage, dass er permanent verschlossen ist.

verfasst von Nimo,
basierend auf Rückmeldungen und Berichten von Paaren, die Keuschhaltung als Lifestyle leben.